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Land- und Gartenbau / Gesundheit

Die Basis für einen fruchtbaren Boden ist ein gutes und durchlässiges Krümelgefüge der Bodenstruktur. Sie sollte in optimaler Zusammenstellung zu gleichen Teilen Erde, Wasser und Luft enthalten.

In vielen Betrieben ist jedoch diese optimale Bodenbeschaffenheit vielfach nicht vorhanden. Es können eher stark verdichtete Bodenprofile vorgefunden werden, welche durch Sauerstoff-mangel, schlechte Durchwurzelbarkeit, ungeregelten Wasserhaushalt und vermindertem Ertrag des Bodens gekennzeichnet sind.

In Anlehnung an Johannes Görbing ( 1877 – 1946 ), Ir. O.J. Cleveringa ( 1890 – 1980 ) und Johannes Bron ( 1920 – 1989 ) führen wir auch im 21. Jahrhundert die von Görbing entwickelte Methode, die so genannte „Spatendiagnose“, bei der Begutachtung von Bodenbeschaffenheiten durch. Diese Methode bietet die Möglichkeit, mit relativ geringem Aufwand den Gefügezustand eines Bodens hinsichtlich der Größe und Struktur der Fragmente und Bodenaggregate, sowie der Bodenverdichtung, Durchwurzelung und Feuchte einzuschätzen. Sie liefert einen Gesamteindruck, der sich als Entscheidungshilfe für sofortige praktische Bewirtschaftungs-maßnahmen in der Landwirtschaft bewährt hat. Hierbei wird ein Bodenziegel mit dem Spaten direkt aus der Ackerkrume ausgegraben und sofort auf den Zustand des Gefüges (locker, mittel, fest, eventuell vorhandene Horizonte) und anderer Parameter (Bodenfeuchte: trocken, wenig feucht, sehr feucht, nass; Wurzelwachstum) hin untersucht.

Bei besonderer Betrachtung besteht ein Zusammenhang zwischen der visuell wahrgenommenen Bodenstruktur und der Entwicklung des Wurzelwerkes der Pflanzen. Es gibt uns die Möglichkeit strukturellen Fehlentwicklungen auf die Spur zu kommen. Der Einfluss von diesen Fehlentwicklungen, z.B. störende Bodenschichten, auf das Wachstum von Gras und anderen Pflanzen wird klar und unmissverständlich im Verlauf des Wurzelwerkes ersichtlich und wiedergegeben.

 Eingraben des Broncorrectors auf einer Obstplantage
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Fertig für den Transport
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An der dunkelroten Färbung eines Gras-/Kleefeldes bei dieser Infrarotaufnahme kann man den Wirkungsradius des Broncorrectors erkennen. Die helleren Bereiche im Hintergrund(weniger dichter und weniger vitaler Wuchs) stehen nicht mehr unter der Wirkung des Broncorrectors
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